Samstag, 1. Juni 2013

Also sprach...

Nietzsche vom Menschen als gespanntes Seil zwischen dem Tier und dem Übermenschen, jenem der das Menschsein überwunden hat, jenem der über dem Menschen steht, oder schwebt? Unter dem Seil ein Abgrund. Ist das menschliche Dasein eine Spannung über einem Abgrund? Was Nietzsche da so von sich gibt durch seinen Zarathustra macht schon Sinn. Da muss ich doch glatt an die Chakras denken. Ich stelle mir diesen Energiefluss im Menschen vor vom ersten Chakra am Unterleib als tierisches Überleben bis zum siebten Energiepunkt der sich über dem Kopf quasi schwebend befindet, das Chakra der Erkenntnis, des Geistes, der Spiritualität. Ja, der Übermensch hat im violetten Chakra den Menschen vom Tiere unten her überwunden. So streckt er sich wie ein Seil, wie eine Wirbelsäule um überm Schädel Übermensch zu sein. Von da steuert sich auch der Körper ganz anders, die Wahrnehmung des Selbst des Ichs des Allerlei wandelt sich. Perspektivenwechsel und konsequenterweise auch ein Lebenswandel.

Freitag, 24. Mai 2013

tip

Only by observing and absorbing the true nature of things — by apprehending the rhythms and cycles that guide all creation — can we discover the laws that apply to our own individual lives. Examine yourself and the overall situation — not just with the thought of discovering truth, but with the vision of concentrating your personal power.

Dienstag, 21. Mai 2013

von Frankfurt-Oder nach Berlin an einem Januar im frühen XXIsten

Jetzt bin ich einfach müde. Bei letzter Dunkelheit war mal wieder der Teufel am tanzen. Party bei Lukas & Max in August-Bebel. In der alten Leipziger hatte ich noch den Rest des Whiskeys getrunken. War spielerisch drauf danach, die graue Wolke die mich in den letzten Tagen hatte angefangen zu bedrücken zog vorbei. In der Tram habe ich wie'n Affe etwas an den Stangen rumgeturnt. Bei Ankunft in AB bekletterte ich ein paar Bäume, oder versuchte es. Einer war mir sehr gerecht und ich machte es mir auf und zwischen seinen Ästen bequem, schloss meine Augen und belauschte den kräftigen Wind. Das tat mir so wohl, ich wollte gar nicht mehr zurück in das zivilisierte, soziale Dasein. Ich wollte die Augen nicht öffnen und den Parkplatz sehen oder die Häuser, weder die Autos noch die Lichter wollte ich sehen. So schloss ich die Augen und beschloss auf dem Baum zu bleiben. Was wollte ich mich in eine künstliche Wohnung auf einen harten Stuhl setzten und saufen und reden!? Auf dem Baum gespreitzt war ich doch viel glücklicher und natürlicher ... bis auf meine rote Jacke, meine Jeans und meine Tennisschuhe. Aber auch die sah ich nicht mit den Augen zu. So stellte ich mir vor ich hätte noch meinen primitiven protomenschlichen Pelz auf der Haut. Wie schön die Zeit ....
Wie hat der Mensch gedacht bevor es Worte gab? Bilder, Gerüche und Gefühle?
Ich habe versucht zu verstehen was denn der laute Wind so sprach, aber ich konnte meine Entfremdung nicht mehr überwinden. Dann wurde mir langsam kalt ... ich hatte eh beschlossen, dass wenn meine Körperspitzen kalt würden, ich vom Baum niedergehen würde. So musste ich einsehen: Mein Körper mag die Kälte nicht, und verdorben bin auch ich. Ich bin ein verdorbenes bipedales Biest - nicht mehr ganz frei aber auch nicht vollkommen gezämt. Und doch bin ich ein Gefangener meiner Zivilisation, meiner Gesellschaft. Entfernt bin ich von meinem ursprünglichen Dasein, entfremdet inmitten meiner eigenen Natur, inmitten einer Welt die nicht mehr mir gehört und ich bewege mich auf einer vergewaltigten Landschaft, die auch ich mit jedem Schritt, mit jedem Kilometer auf meine Gesäß vergewaltige. Bin ich denn noch Mensch?
Was denn IST Mensch?
Max hatte eine sehr interessante Antwort auf die Frage der Gedanken im Menschen vor der Sprache, also vor dem Wort. Er verfolgte es zurück auf die Mathematik, auf logisches Denken. Logik, Relation. 1+1=2 Wand+Wand+Wand+Wand=Haus ....
Das bipedale Wesen wird zur vergewaltigenden und vergewaltigten Gestalt. Und doch ist dessen Entwicklung unaufhaltsam. Aber unser Schicksal intetessiert uns nicht mehr und wir haben unseren Pfad aus den Augen verloren während wir in unserem eigenen Karussell die Runden drehen. Wir haben aus der Welt einen Karnival gemacht und aus uns verstümmelte Wesen, komische Vögel und Schattengestalten.
Ich mache jeden Tag gebrauch von unserem Fortschritt und bin abhängig davon. Doch es fasziniert mich oftmals nicht. Mehr Frieden finde ich auf einem Baum. Und doch wandere ich, manchmal allein, durch diesen Karnival und verliere mich im Zelt der Lust, des Begehrens, der Sucht, der Selbstzerstörung. Manchmal reite ich ein Kunstpferd auf dem Karussell der Eigenwichtigkeit.
Ja, als Mensch lebe ich damit ein Krimineller, ein Vergewaltiger und Verdorbener zu sein. Ich bin auch Glückskind und Spieler, manchmal ein Gauner und Halunke. Dann bin ich Zuschauer, dann bin ich Show. Ich liebe den existentiellen Karnival und will mehr. Ich hasse ihn auch und will zurück in den Mutterleib.

Nimms nicht so ernst, Kind. Verstehst du denn nichts vom Träumen? Mach aus deinem Besuch keinen Zeitverlust, mach keine Trauer. Lerne deinen Traum zu steuern, entdecke dein Geschenk. Mach die Ohren steif und hör zu was dir das Leben in die Seele flüstert. Danke für jeden guten Traum und wisse, dass jeder böse Traum ein Ende hat.

Ah Berlin, wie du mir das Leben hast geschenkt .... jetzt haust du einen drauf und schenkst mir Erleuchtung! Ich liebe dich und bin für deinen Plan bereit. Berlin, wie du aus den Trümmern blühst. Ich sehe deine Narben und du verstehst die meinen.

Montag, 20. Mai 2013

Coginitive Insanity

Haunted by a word „Nietzsche“ . . . “Nietzsche” floats around in my brain. Even the English autocorrect on the laptop is programmed for it. But what does it mean? Never even read the man, yes, learned of him and his ideas: a reoccurring presence in my mental airspace, sure. Ein Wolkenbild, a cloudy image in my mind. But is it easy to miss the sky when I’m stuck on the ground. I have vehemently rejected schools of thought perhaps in an attempt to find my own way in this existential carnival we call life.

And I get so amped up sometimes. It often precedes a creative burst. This manifestation of soul material can adopt many forms -  does it adapt to different environments? Personal experience says it does. How do different environments shape these forms of individual expression? I think about how hard it is to be around my parents sometimes, especially my father. Due to a life time of conflicts in his presence my individual expression finds itself yes tainted by strong untamed emotions especially given specific triggers such as a particular attitude or word.  And I wonder, but how do you tame love? For it is an undeniable fact that I profoundly love my parents.
How can I re-adapt to an environment which has habituated me to certain responses which are no longer favorable? Can I be around my parents for example without partaking in the same conflicts that have characterized our relationship? Do I still crave their approval? Am I still at odds with their different points of view? I am used to feeling a certain way about it which affects my responses today. I can get angry and frustrated. How can they not see things? Well they don't. So how do I integrate my new knowledge, innovative traits, in this old environment? Is there something in myself I can fall back on?
I think about the rudimentary organs Darwin talks about: remnants of another evolutionary stage in which traits were required given certain environmental conditions. Rudimentary traits such as various muscles in the human body, the hand for example, are no longer used though still present.  If at some point in the human evolutionary chain our forebears used heavy clubby tools on a daily basis their hands needed muscles unlike hands used to keyboards or remote controls. The presence of such rudimentary features reveal to us something about the living conditions at other times and today enable us for that kind of work even if we don't carry it out. I think of yoga and discovering muscles I didn’t think were there. So is re-adapting to the same environment possible given another approach? Given the development of other traits – whether this means reviving neglected abilities or innovating present habits.

Deconstrucción del Ave Maria

Ave Maria
Madre original

llena eres de gracia
cuida a la madre en el parto

el Señor es contigo
estás acompañada, el padre te apoya

Bendita eres entre todas las mujeres
en la hora del parto en tu momento de parir eres bendita

y bendito es el fruto de tu vientre Jesús
y bendita está la cría llena de amor

Santa Maria
Madre original

ruega por nosotros los pecadores
cometemos errores, generamos mala vibra y nos amas Madre Santa sin condición

ahora y en la hora de la muerte
todo va salir bien hasta en un caso extremo

Amen
yeah!


Montag, 29. April 2013

flujo nocturno espontáneo

son varias las historias que convergen ... no hay un sólo protagista al rededor del cual giran las cosas ... todos somos protagonistas de nuestro propio destino y potencialmente actores en las escenas de otros destinos jugando un rol en el camino de otro ... venir del caos y hacer estructuras ... limpiando el mugrero hay más claridad para ver las estructuras ya presentes y construir sobre ellas o especialmente despues de desastres dejar un terreno recogido para eregir sobre el nuevas estructuras ... la personalidad lebowski zen ... el espiritu del semen ... el hombre dentro de tí ... dentro de todos los que un padre tienen y todos lo tienen un padre por lo que todos hombre son ... como todos son mujer también al haber sido paridos por la madre ...

Samstag, 13. April 2013

Mujeriada

Ella le volvía a dar una oportunidad cada noche que seguía ahí. Y él la volvía a despreciar. A pesar de todo lo que había pasado y o tal vez por todo lo que ya había pasado, ella se volvía a lanzar a la batalla con el orgullo prendido. Por interés tal vez, por los niños quizas y por respeto y dignidad. Pero el amor ya parecía desaparecido. El amor propio tal vez nunca había existido. ¿Nunca?  Pues quién sabe cuando lo habría perdido. Hasta en el Siglo 21 es dificil ser mujer. Y no porque le hagan esto o lo otro, porque ella es fuerte y aguanta. La mujer encanta. Es por cómo se le trata en el qué hacer, y más depués del atardecer. El cuidado cotidiano que con la costumbre parece comenzar a carecer de cualquier placer. Están los detallitos que se acumulan y los que se van dejando. Como la flor que se marchitó por falta de interés. ¿Menos erótica la que virgen ya no es? La rajada partida por la madre ¿ya no sabe igual? Con su maternal flacidés y desfiguramiento primordial. Digna poco de pasión, cómo una cicatriz que nunca deja de sangrar. Sensual salvación cuando está vieja al fin se va para la chingada. Mujer que no sabe por qué de repente tanto se le desprecia. Y se nota en la forma de tratarla o peor ni tratarla aún esté ella parada en frente de él quién supuestamente la ama, ella quien sólo a él quiere ver. Y él ni la mira. Y menos cuando unas lindas nalgas güeras van pasando. Con perfume de juventud. Maquillaje de tengo el tiempo del mundo. Se dejan envolver los sentidos. Podría ser cruda la lujuría cómo en aquellos tiempos de altos rendimientos. Que se levanta el morbo. Qué aburrida la vieja pareja. Todo se deja. Ahi siempre está. ¿Para qué respetar lo que ya se tiene? Siempre se puede más. Siempre hay algo mejor ¿verdad?

Samstag, 6. April 2013

Insomnia

Here I am: sleepless again in the middle of the night. I feel alone. Who can I trust?

The human social phenomenon at large is based on trust. Civilization is only possible through trust. When I pour my child a glass of milk, I trust that I am nurturing my child with something good. That the store where I bought it keeps it refrigerated and fresh, that the cows from which it comes are healthy and happy, that the plastic bottle contains no contaminants etc. Trust is fundamental to human interaction and to social structure.

Let's think about a common example in human interactions. What does a closed door mean? leave me be, proceed with caution, do not disturb, fuck off, I'm afraid, I feel isolated, I desire /need solitude, privacy, peace, space, alone-time etc... a breach of trust?

What constitutes a violation of trust? In German we can speak of 'Urvertrauen' which means something like original trust, that is the innate ability to trust another. Think of children and their parents. Think of friendship, camaraderie, solidarity and fraternity. Think of public transportation. Think of your house and how you trust others on a daily basis with the delivery of your electricity, water, gas and entertainment as well as with the disposal of your waste. You trust that your work will get paid, trust that the products you buy are of a good quality, that the news reflect facts etc.

Urvertrauen underlines the notion of unity in the universe: all one, related, based on the same principles and structural components. We have reason to trust each other. This ancient vein to the living heart when nurtured with love and the like will have spirits thrive in unison.

So, who can I trust? I can trust Life Force, Spirit. What does this mean? Perhaps the flow of life is guarded by basic formulas to guarantee its continuity and that everything fall into place as it needs to in order for life to thrive. Think of regeneration, reproduction, selection, adaptation. Think of the body's capacity to heal. Think of seasons and life cycles. Creatures go about their daily business as the planets turn and galaxies swirl. Like clockwork? Not perhaps, though certainly held together by a divine net of principles for the movement of energy.

Freitag, 29. März 2013

Konflikte

Die Psychoanalyse basiert auf einer Idee die einen religiösen Ursprung hat, dass ich durch Sprache alles aufschlüsseln kann, dass Sprache das göttliche Instrument ist um zu Erkenntnis und Weisheit zu gelangen. Das ist eine sehr religiöse Idee.

Am Anfang war das Wort  und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort. Nur es ist die Frage ob dem so ist? Ob nicht das Wort ohne das Gefühl was dahinter steckt? Das so genannte Motiv für die Handlung des Patienten ist ja auch etwas womit wir die eigenen Handlungen und Emotionen verstehen lernen können. Die Emotionen  haben ein ganz anderes Recht in der Psychoanalyse. Die Emotionen die ein Mensch hat zu verstehen, die versteht er nämlich oft selber nicht. Das Unbewusste ist ja zeitlos. Also das so genannte Unbewusste kennt keine Zeit und ist gespeist aus den frühesten Erinnenrungen die man zum Teil nicht verbalisieren konnte, weil das Zentrum für Sprechen noch gar nicht entwickelt war. Da gibt es viele Dinge wenn man an die Konzepte des Patienten hereinkommt die immer etwas mit diesem sehr frühen Abhängigkeitsverhältnis zu tun haben. Wenn man das in Worte fasst dann kann es auch dem Patienten zu Gute kommen. Natürlich ist es nicht nur das. Das ist immer verbunden auch mit späteren Erfahrungen. Man rückt dem Patienten sehr nahe und man kommt ihm sehr nahe. Und das macht auch Angst wenn man plötzlich diese Abhängigkeit erlebt wieder, die man in der frühen Kindheit erlebt hat. Dann macht das Angst und man versucht sich daraus zu befreien.

Um nochmal auf diese Idee der Religion und damit also der Erlösung oder der Befreiung zurückzukommen: letzlich ist das Menschenbild von Freud ein pessimistisches weil ich aus diesem System eigentlich nie rauskomme. Während die religiöse Idee ist, dass der Mensch in irgendeiner Form es schafft erlöst zu werden von seinen Gefühlen, zum Beispiel Schuld.

Langweilig, langweilig. Nicht Krieg is der Vater aller Dinge, Konflikt ist der Vater aller Dinge. Ich will keinen Streit. Ich will nur, dass man diese psychischen Konflikte löst. Warum liebt man oder hasst man? Warum begeistert man sich dafür? Warum kann man sich darauf konzentrieren aber darauf nicht? Die ganze unglaubliche Gefühlsskala die es gibt. Die ganzen Gefühle die sich gar nicht alle aufzählen lassen, die dann miteinander in Konflikt geraten: zum Beispiel, das Pflichtgefühl mit der Neigung. Kennt man ja von Kant und vielen anderen. Und diese unglaublichen Möglichkeiten! Freud würde sagen das Überich mit dem Ich gerät mit der ganzen Gefühlswelt in Konflikt.

Und das hört nie auf. Es wäre auch furchtbar langweilig wenn es aufhören würde. In der Religion, wenn man das Gefühl hat man ist erlöst, dann spricht man unentwegt von seiner Erlösung, predigt die anderen Menschen, und die andern Menschen schlucken sie roh ohne dass wirklich untergründig so etwas ähnliches wie Selbsterkenntnis stattgefunden hat.

Der Weg zur Selbsterkenntnis ist immer wieder mit Konflikten verbunden, zum Beispiel im Alter. Jedes Alter bringt neue Konflikte und müssen neu gelöst werden. Das macht auch die Lebendigkeit des Menschen aus.

Die Psychoanalyse soll die Konflikte in ihrer ganzen Kompliziertheit und Komplexität darstellen und bearbeiten. Damit können wir Menschen nicht wirklich gut umgehen.

Aber das müssen sie lernen ob sie wollen oder nicht, denn wir sind unentwegt vor neue Konflikte gestellt. Wenn sie die ganzen Jahrhunderte angucken, wenn sie schon meine 90 Jahre angucken. Was für neue Dinge ich lernen musste. Ich wurde nationalistisch erzogen und musste dann lernen sowas wie Demokratie. Und musste die verschiedensten Sprachen auch lernen, die verschiedensten Ansichtsweisen lernen. Also es war sehr schwer.

Und musste lernen, dass die Vereinfachung von Konflikten zu etwas führen wie Hitler. Das Industriezeitalter brachte neue Lebensformen auf und damit auch neue Konflikte. Und wenn ich gesagt habe Konflikt ist der Vater aller Dinge dann ist nicht die primitive Lösung von Konflikten die Zukunft. Primitive Lösung hat Hitler versucht: nur Führer, Volk und Vaterland. Wir sind das Herrenvolk. Die Arier sind gut, die Juden sind böse. Diese ganze Vereinfachung und Durchschlagung von Konflikten hat offenbar befreiend gewirkt auf die Menschen.

Ich will das jetzt auch nicht vergleichen. Also den Bogen schlagen vom Nationalsozialismus zu heute, weil ich glaube da gibts wirklich große Unterschiede. Aber im Bezug auf Kompliziertheit und Komplexität ist die Politik ähnlich wie die Religion doch eigentlich ein System was immer darauf angelegt ist, die Dinge möglichst einfach darzustellen und möglichst unkomplizierte Lösungen anzubieten.

Aber ich bitte Sie. Die Demokratie ist deswegen schon so kompliziert weil jede Partei eine neue Lösung anbietet. Also jede Partei sieht die Konflikte die sich ihnen in dieser Zeit und in zehn Jahren präsentieren. Mit dem Computer habern wir schon wieder völlig neue Konflikte. Und wenn jetzt eine Demokratie wenigstens zwingt die Menschen dort Konflikte zu sehen weil der eine die Konlikte so sieht und der andere so sieht und dadurch will er neue Lösungsformen anbieten.

Was jetzt von der Politik wieder auf die innerpsychischen Konflikte kommen lässt. Ein paar Mal fällt bei ihnen das Wort 'weise'. Also, dass die Psychoanalyse etwas mit Weisheit zu tun hat. Was bedeutet das für Sie, was ist das?

Komischerweise 'weise' gebe ich ehrlich zu hat bei mir einen Beigeschmack. 'Weise' glaubt sich jemand der über allen Dingen steht. Und das glaube ich ist auch das interessante, dass man wirklich bis zum letzten Tag seines Lebens nicht über den Dingen steht. Bis zum lezten Tag seines Lebens steht man immer wieder or neuen Dingen. Was machst du jetzt am besten? Und warum hast du dich dafür entschieden? Aufgrund welcher Gefühle? Man erkennt doch langsam, dass vielleicht Eifersucht, Neid oder auch allzu große Liebe oder den Wunsch den andern für sich zu gewinnen oder was weiß ich auch immer hinter seinen Handlungen steht.

Glauben sie denn, dass man so eine Klarheit erreichen kann? Also dass man sich selber so gut kennt, dass man weiss wie man reagiert und sich quasi dabei zuschaut dabei wie man wieder Mal ein Gefühl von Neid oder Eifersucht entwickelt aber das da nicht ausagiert.

Wenn sie wollen, ist das auch im Alter gut weil sie dann nicht mehr so viele Interessen haben. Das ist nämlich doch auch sobald sie Interessen haben. Sie haben Kinder die sollen was werden, sie wollen beruflich was werden. Sie haben die und die politischen Interessen, die auch mit ihnen persönlich zusammenhängen. Das haben sie ja im Alter nicht mehr. Im Alter haben sie eigentlich keine Interessen mehr außer, dass sie möglichst lebendig leben können bis zum Lebensende.

Ich übersetze das Wort 'Interesse' jetzt mal, obwohl ich das eben selber gebraucht habe. Also im Buddhismus würde man's übersetzen mit 'Begehren'. In dem Moment wo du nicht mehr ständig etwas begehrst, würde ein Buddhist sagen, und auch die Struktur dieses Begehrens verstehst.

Aber wie schön ist es doch zu begehren.

Richtig, aber in diesem Zustand der Interessenlosigkeit kann eine klarere, ruhigere Erkenntnis reifen.

In so fern haben Sie natürlich recht. Der Trieb heißt ja Trieb, er treibt einen ja irgendwo hin. Er möchte... Er verfolgt ein Ziel. Freud spricht ja vom Todestrieb. Aber gibt es sowas wie ein Todestrieb, ein Trieb der ins Nichts führt?

Das ist ja im Grunde genommen wieder ein Versuch Einfachheit herzustellen.

Natürlich. Also der Todestrieb würd ich auch denken, ist der Wunsch endlich mal keine Konflikte mehr zu haben. Aber das heißt auch tot zu sein. Also in so fern ist das keine Lösung. Ne, solange sie leben haben sie Konflikte. Und solange sie leben macht das tatsächlich auch nur Kummer aber auch Spaß wenn sie Konflikte haben. Und der Tod ist ein konfliktfreies Dasein. Wer weiß, niemand kann sagen was er fühlt wenn er tot ist, vom Tod ist noch niemand zurückgekommen.

(aus einem Gespräch zwischen Margarete Mitscherlich und Gert Scobel vom 2. April 2011)

Soul coffin

When darkness surrounds you
There is little visible light
When darkness surrounds
The Soul is in plight

The Ego would like to take flight
It screams with delight
Holds on with all its might
When darkness abounds

The vultures prey on your foolish death
So, draw another breath!
Give thanks for your daily bread
Or else be really dead

muffin top - chalice reject

I look particularly fat in Warrior Two, as I noticed in the large mirror in the workout room at the gym where yoga class is held. The bone t...